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Wir heißen Sie willkommen!

 

Unser kompetentes Team setzt auf modernste Technik genauso wie auf freundlichen Service, um Sie bestmöglich und umfassend zu behandeln. Wir sind von der Landeszahnärztekammer Hessen für den Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde zertifiziert.

 

Nichts ist schöner als ein gesundes Lächeln. Für Ihre Mitmenschen genauso wie für Ihr eigenes Wohlbefinden.

Darum setzt das Team unserer Zahnarztpraxis alles daran, das Beste für Ihre Zähne zu erreichen und sie dauerhaft gesund zu halten - vertrauensvoll und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl.

 

Sehen Sie selbst, wie wir Ihnen helfen können. Für gesunde Zähne, ein Leben lang.

Praxis

Wir stellen uns vor

 

Das Praxisteam von Praxis Dr. Zakipour freut sich, Sie kompetent behandeln und beraten zu dürfen.

Dr. med. dent.
Hashem Zakipour

 

Zahnarzt

 

Studienort:

Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Zulassung seit 1996

 

Fachgebiete: allgemeine Zahnheilkunde, Paradontologie, Kinderzahnheilkunde

 

 
Sabine Kammer

 

 
Nicole Weber

 

 

 
Jiyan Demirtas

 

 

 
Asli-Aysa Yalcin

 

 

Rundgang durch unsere Praxis

 

Moderne Technik, regelmäßige Fortbildungen und der Blick auf aktuelle Entwicklungen der Zahnforschung: wir tun alles für eine fachkundige Behandlung Ihrer Zähne. Eine entspannte Atmosphäre in unseren Räumlichkeiten und einen freundlichen Service halten wir dabei für selbstverständlich.

Ihr Zahnarztbesuch

 

Wir wollen das Beste für Ihre Zähne. Daher haben wir hier ein paar Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei Ihrem Praxisbesuch, Prophylaxe und anderen Themen rund um die Zahnmedizin helfen.

Nicht vergessen: Ihre Versichertenkarte mitbringen

Damit Ihr Besuch in unserer Praxis reibungslos abläuft, bitten wir Sie als Kassenpatient, bei jedem Termin Ihre Versichertenkarte mitzuführen.

Prophylaxe: Mindestens einmal im Jahr

Bei sorgfältiger Zahnpflege und normalem Zustand Ihrer Zähne sollten Sie mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung in unsere Praxis kommen. Bei anfälligen Zähnen sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen halbjährlichen Prophylaxe-Termin vereinbaren.

 

Unser Tipp: Lassen Sie sich von uns beraten und vereinbaren Sie nach jedem Besuch den nächsten Termin.

 

Sie haben weitere Fragen?

Rufen Sie uns an unter 0641 74107 oder nutzen Sie direkt unser Kontaktformular.

Behandlung

Auf der linken Seite haben wir für Sie hilfreiche Informationen zu unseren häufigsten Behandlungen gesammelt.

Selbstverständlich werden Sie auch in unserer Praxis ausführlich über alle Möglichkeiten aufgeklärt.

  • Prophylaxe

    Prophylaxe: Zähne gesund halten

     

    Wir sorgen mit unseren Präventions- und Prophylaxe-Maßnahmen für den dauerhaften Erhalt von Zahnfleisch, Zähnen, Mundschleimhaut und Implantaten. Dabei entwickeln wir sowohl für Kinder als auch für Erwachsene maßgeschneiderte Prophylaxe-Konzepte.

    Mundhygiene ist die beste Prophylaxe für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Die Grundalge hierfür ist häusliche Pflege und professionelle Zahnreinigung (PZR).

     

    Die zahnärztliche Primärprävention sollte heute über die PZR hinausgehen.

     

    Die PZR mit dem Ziel der effektiven und sicheren Plaqueentfernung ist ein wichtiger Bestandteil in der Prävention oraler Erkrankungen.

     

    Studien zum Zusammenhang zwischen Parodontitis und Allgemeinerkrankungen zeigen, dass Prävention und Therapie oraler Erkrankungen das Erkrankungsrisiko, z.B. für Herzkreislauferkrankung oder Folgeerkrankungen bei Diabetikern verringern können.

     

    Die Plaque ist nicht nur eine Ablagerung auf den Zähnen, sondern ein aktiver Biofilm.

     

    Durch die Bildung eines etablierten Biofilms über mehrere Stufen kommt es zu einer Verschiebung des Keimspektrums hin zu den für die oralen Erkrankungen wie Karies, Gingivitis und Parodontitis verantwortlichen Mikroorganismen.

     

    Die Mikroorganismen vermehren sich in diesem Biofilm. Sie bilden dabei Säuren, die zu Karies und über die Freisetzung von Giftstoffen zu Entzündungen des Zahnfleischs oder zur Schädigung des Zahnhalteapparates führen.

     

    Tägliche Mundhygiene verhindert die Entstehung des etablierten Biofilms.

    Die Effektivität der mechanischen Zahnreinigung kann durch antibakteriellen Mundspüllösungen unterstützt werden.

     

    So können ätherische Öle ( Listerine) dazu beitragen, die Entfernung der Plaque durch Zahnbürsten und Zahnfleisch noch zu verbessern, da sie auch an unzugänglichen Bereichen wirken können.

     

    Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine effektivere Alternative zu dem praktisch erprobten Prophylaxe-Konzept der chemo-mechanischen Plaquekontrolle.

     

    Hierbei greifen die tägliche häusliche Mundhygiene und die PZR in den Praxen mit individuellem Recall-System ineinander.

     

    Im Rahmen eines Termins zur professionellen Zahnreinigung beraten wir Sie individuell über die erforderlichen Maßnahmen.

  • Parodontitis

    Parodontitis: Zahnbestand sichern

     

    Für gesunde Zähne ist auch gesundes Zahnfleisch äußerst wichtig.

    Entzündungen am Zahnfleisch oder am Zahnhalteapparat - die so genannte Parodontitis - können Ihr Gebiss bis hin zum Zahnverlust schädigen. Damit das nicht passiert, setzen wir rechtzeitig mit einer Therapie ein, um den Prozess zu stoppen und Ihre Zahngesundheit so dauerhaft zu bewahren.

    Parodontitis ist eine durch Bakterien verursachte Infektionserkrankung der Gewebe, die die Zähne im Kiefer halten. Als Folge der Entzündung werden die Verankerungsfasern des Zahns zerstört, es bilden sich Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird abgebaut.

     

    Sie ist durch Knochen-, Kollagen und Attachmentverlust gekennzeichnet.

     

    Eine wesentliche Rolle während des Entzündungsgeschens spielt das individuelle Immunsystem, das ganz wesentlich für den Verlauf der Erkrankung verantwortlich ist.

     

    Circa 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an Parodontitis- circa 20 Prozent davon an einer etablierten, beziehungsweise schweren Form der Parodontitis.

     

    Die Parodontitis gewinnt in der zweiten Lebenshälfte zunehmend an Bedeutung- die Parodontitis ist in dieser Altersklasse die häufigste Ursache für Zahnverlust.

     

    Die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) hat sehr eindrucksvoll gezeigt, dass 52,7 Prozent der Erwachsenen unter mittelschweren und 20,5 Prozent unter schweren Formen der Parodontitis leiden. Bei den Senioren sind sogar circa 48 Prozent von einer schweren Erkrankung betroffen. Diese Zahlen zeigen sehr deutlich den Anstieg der Parodontalerkrankungen in den höheren Altersgruppen im Gegensatz zu früheren Studien. Zu zeigen, dass die professionelle Unterstützung im Sinne einer patientenindividuellen Prophylaxe tatsächlich „zahnerhaltend" sein kann.

     

    Die Paradontitis hat viele Ursachen.

     

    Neben den parodontalpathogenen Leitkeimen, spielen die Veranlagung, die individuelle Immunantwort sowie systemische Erkrankungen und individuelle Verhaltensmuster die Anfälligkeit des Patienten eine Rolle für den Krankheitsverlauf.

     

    Als ausschlaggebend ist jedoch der bakterielle Biofilm anzusehen.

     

    Es ist durch neuere Studien bewiesen, dass in jedem Fall der Behandlungserfolg langfristig hauptsächlich von den folgenden drei Schlüsselfaktoren abhängt: Gute Mundhygiene, regelmäßige professionelle Nachbetreuung, nicht rauchen.

  • Kinderzahnheilkunde

    Prophylaxe bei Kindern

     

    Nicht erst die bleibenden Zähne, sondern bereits die Milchzähne sollten durch prophylaktische, d.h. vorbeugende Maßnahmen vor Schädigungen geschützt werden.

     

    Dies erspart ihrem Kind unangenehme Beschwerden und gewährleistet, dass die Milchzähne ihre wichtige Funktion im Gebiss erfüllen können.

     

    Wir bieten professionelle Zahnreinigungen nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder an. Bitte sprechen Sie uns an.

     

    Prophylaxe fängt jedoch viel früher an.

     

    Schon als werdende Mutter können Sie etwas für die Zähne ihres Kindes tun.

     

    Karies ist eine Infektionskrankheit, denn sie wird durch Bakterien im Zahnbelag und im Speichel verursacht. Karies verursachende Streptokokken (hauptsächlich Streptococcus mutans) sowie bestimmte Laktobazillen sind für die Schädigungen verantwortlich.

     

    In der Mundhöhle eines Neugeborenen sind normalerweise keine Bakterien zu finden.

     

    Die Mundflora entsteht erst im Laufe der Zeit. Kariesbakterien sind aber noch nicht vorhanden, weil noch keine Zähne da sind.

     

    Karies wird von den Eltern aufs Kind übertragen.

     

    Erwachsene haben immer Karies auslösende Bakterien im Mund. Und so übertragen Eltern sie auf ihr Kind - das ist umumgänglich. Wenn die Übertragung zu einem Zeitpunkt erfolgt, wo andere, nützliche Bakterien die Mundhöhle besiedelt haben, haben die Schädlinge aber geringere Chancen.

     

    Um eine Übertragung zu vermeiden, sollten Sie weder den Schnuller Ihres Kindes in den Mund nehmen oder ablecken noch den Löffel beim Füttern. Will Ihr Kind den Schnuller nur feucht in den Mund nehmen, benutzen Sie Wasser oder ungesüßten Tee zum Anfeuchten. Wenn Sie Speisen verkosten, verwenden Sie einen extra Löffel.

     

    Eine Übertragung von Karies verursachenden Bakterien kann auch durch Küsse erfolgen. Lassen Sie sich aber nicht davon abhalten, Ihrem Kind ein Küsschen zu geben, Kinder brauchen die körperliche Nähe der Eltern

     

    Pflegen Sie Ihre Zähne in der Schwangerschaft gut!

    Achten Sie auf eine gute Zahnhygiene und nehmen Sie als Mutter schon in der Schwangerschaft die beiden empfohlenen zahnärztlichen Vorsorge-Untersuchungen wahr.

     

    Je weniger Karies verursachende Bakterien sich im Mund der Mutter (und auch des Vaters!) befinden, umso geringer ist die Gefahr, dass sie frühzeitig aufs Kind übertragen werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Zähne und das Zahnfleisch der Eltern gesund sind.

     

    Gesunde Milchzähne sind wichtig !

     

    „Milchzähne sind nicht so wichtig, denn sie fallen bald wieder aus", haben früher viele Eltern geglaubt. Erfreulicherweise verbreitet sich die Erkenntnis immer mehr, dass ein gesundes Milchgebiss wichtig für die Entwicklung der bleibenden Zähne und die allgemeine Entwicklung des Kindes ist:

     

    - Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne

    - Wichtig für die Entwicklung der Kiefer und des Schädels.

    - Die Gesundheit der bleibenden Zähne hängt direkt von der Gesundheit der Milchzähne ab.

    - Entzündete Milchzahnwurzeln gefährden die gesunde Entwicklung der nachfolgenden bleibenden Zähne .

    - Bei kariösen Milchzähnen stecken sich auch die durchbrechenden „Zweiten" schnell an.

    - Zum Essen braucht ihr Kind gesunde Milchzähne

    - Die Milchzähne sind also auch bedeutsam für die körperliche Entwicklung.

    - Kinder brauchen intakte Milchzähne für den Spracherwerb

     

    Sie können als Eltern viel dafür tun, dass die Milchzähne gesund und kariesfrei bleiben.

    Das fängt bei der richtigen Zahnpflege an und hört bei einer gesunden Ernährung noch lange nicht auf. Damit nichts übersehen wird, sollten Sie mit Ihrem Kind nicht nur zum Kinderarzt gehen, sondern auch zu den zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen.

     

     

    Milchzähne

     

    Die Bezeichnung Milchzahn entstand im 16. Jahrhundert, vermutlich weil in die -Stillzeit auch die Zahndurchbruchsphase fällt. Möglicherweise kommt die Bezeichnung aber auch von der Zahnfarbe: Die ersten Zähne sind milchweiß und deutlich heller als die mehr gelblichen bleibenden Zähne.

     

    Gesunde Milchzähne sind wichtig !

     

    „Milchzähne sind nicht so wichtig, denn sie fallen bald wieder aus", haben früher viele Eltern geglaubt. Erfreulicherweise verbreitet sich die Erkenntnis immer mehr, dass ein gesundes Milchgebiss wichtig für die Entwicklung der bleibenden Zähne und die allgemeine Entwicklung des Kindes ist:

    - Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne und wichtig für die Entwicklung der Kiefer und des Schädels.

    - Die Gesundheit der bleibenden Zähne hängt direkt von der Gesundheit der Milchzähne ab. Entzündete Milchzahnwurzeln gefährden die gesunde Entwicklung der nachfolgenden bleibenden Zähne gefährden. Bei kariösen Milchzähnen stecken sich auch die durchbrechenden „Zweiten" schnell an.

    - Zum Essen braucht Ihr Kind gesunde Milchzähne, somit sind diese auch bedeutsam für die körperliche Entwicklung.

    - Kinder brauchen intakte Milchzähne für den Spracherwerb

    Wann bricht das erste Zähnchen durch?

    Schon in der 8.bis 10. Schwangerschaftswoche sind alle 20 Milchzähne angelegt. Sie sind noch weich, werden aber bis zur Geburt immer härter. Schon vor der Geburt haben sie die Startposition für den Zahndurchbruch erreicht.

    Das erste Zähnchen erscheint durchschnittlich mit fünf bis sieben Monaten.

    Selten einmal kann aber schon bei der Geburt ein Zähnchen da sein, während andere Kinder sich bis zum 18. Monat mit dem ersten Zahn Zeit lassen.

    Einjährige Kinder haben in der Regel acht Zähne.

    Im Alter von zwei bis zweieinhalb Jahren ist fast immer das Milchgebiss komplett.

    Mädchen zahnen durchschnittlich etwas früher als Jungen!

    Dass Zähnchen tatsächlich nicht angelegt sind, ist sehr selten. Im Baby- und Kleinkindalter lässt sich dieses meist vererbte Phänomen nicht behandeln, deshalb sind frühzeitige Röntgenaufnahmen nicht sinnvoll. Ein Fachmann kann durch einfaches Befühlen der Kieferkämme ziemlich sicher erkennen, ob die Zähnchen im Kiefer „schlummern".

    Richtig schlafen für gesunde Zähne

    Damit Ihrem Kind später keine Gebissverformungen drohen, sollte es beim Schlafen nicht ausschließlich eine einseitige Schlafposition einnehmen.

    Babys im ersten Lebensjahr sollten zur Vorbeugung des Plötzlichen Säuglingstodes aber grundsätzlich auf dem Rücken schlafen.

    Bei Kleinkindern über einem Jahr führt das Schlafen nur auf einer Seite - egal, ob bei Bauch- oder Rückenlage als Grundposition -zu einer Lageverschiebung des Unterkiefers.

    Hierdurch kann der schwer behandelbare einseitige Kreuzbiss (die unteren Zähne „beißen über die oberen" auf der im Schlaf abgewandten Seite) kann hieraus entstehen.

    Eine ausschließlich Rückenlage nach dem ersten Lebensjahr begünstigt eine dauerhafte unerwünschte Mundatmung.

     

     

    Fluorid

     

    Deutsche und Schweizer Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass auch bei Milchzähnen die Remineralisation durch flouridhaltige Zahnpasta deutlich gefördert wird. Ihre Studie bestätigte, dass die Wirkung vom Fluoridgehalt abhängt.

    Somit konnte gezeigt werden, dass Initialkaries bei Milchzähnen remineralisiert werden kann, dass aber erst ab einer Flouridkonzentration von 500 ppm in der Kinderzahnpasta eine klinisch relevante Wirksamkeit einsetzt.

     

    Für Risikokinder ist in jedem Fall eine halb-, besser vierteljährliche Kontrolle mit gezielten individualprophylaktischen Maßnahmen (professionelle Zahnreinigung, Anwendung hochkonzentrierter Flouridpräparate, ggf. Einsatz von Chlorhexidindigluconat-Präparaten, Optimierung der häuslichen Mundhygiene und der häuslichen Fluoridanwendung) zu empfehlen. Dabei sollten die Risikoparamenter regelmäßig reevaluiert und darauf basierend der Recallabstand angepasst werden.

     

     

    Wurzelkanalbehandlung

     

    Milchzähne haben eine wichtige Funktion.

    Wenn Kinder über Zahnschmerzen klagen muss eine gründliche Untersuchung erfolgen. Auch, um auszuschließen, ob eine Pulpitis (Nerventzündung) vorliegt.

    Sollte dies jedoch der Fall sein, stehen Methoden zur Behandlung und Erhaltung der Milchzähne zur Verfügung.

    Die Wurzelkanalbehandlung ist eine Maßnahme zur Erhaltung geschädigter Milchzähne.

    Indikationen zur Wurzelbehandlung im Milchgebiss sind gegeben bei Zähnen mit chronischen Entzündungen im Bereich der radikulären Pulpa, bei Zähnen mit einer nekrotischen Pulpa und bei Zähnen mit interradikulären und oder periapikalen Läsionen. Kontraindiziert ist die Pulpektomie bei Zähnen mit hohem Substanzverlust und fortschreitender interner oder externer Resorption.

    Die intermittierende Spülung des Wurzelkanals kann mit Natriumhypochlorit, Wasserstoffperoxid oder Chlorhexidindigluconat durchgeführt werden.

  • Zahnwurzelbehandlung

    Endodontie - Zahnwurzelbehandlungen unter Operationsmikroskop und Einsatz von Laser

     

    Bakterien können auch den Zahnnerv befallen.

     

    Ein entzündeter oder abgestorbenener  Zahnnerv  kann  schwere Komplikationen verursachen und kann den Verlust des Zahnes herbeiführen.

     

    Wenn eine Entzündung den Zahnnerv erreicht hat, ist eine Behandlung in der Regel notwendig.

     

    Sofern die betroffenen Zähne eine ausreichende Struktur haben, können sie mit einer Wurzelkanalbehandlung erhalten werden, auch wenn sie  sonst gezogen werden müssten.

     

    Falls notwendig, erhalten Sie zunächst eine örtliche Betäubung.

     

    Dann werden  die Wurzelkanäle aufbereitet, unser Ziel ist hierbei,  weitestgehend Bakterien und Gewebereste zu entfernen.

     

    Durch den Einsatz unseres Operationsmikroskopes ist dies wesentlicher präziser und somit erfolgreicher möglich, als bei konventioneller Vorgehensweise.

     

    Denn eine dauerhafte Zahnerhaltung setzt voraus, dass zunächst einmal alle Wurzelkanäle aufgefunden werden. Dank extremer Vergrößerung durch das  Mikroskop ist es möglich winzige Strukturen und Problemquellen zu erkennen und zu behandeln.

     

    Nach der Aufbereitung der Kanäle werden diese mittels medizinischer Einlagen und gründlicher Spülung gereinigt. Zur Optimierung können wir hierbei ein spezielles Lasergerät einsetzen, mit dem wir die Bakterien in größerer Tiefe abtöten können.

    Somit bieten wir Ihnen eine Wurzelkanalbehandlung nach modernsten Standards und Qualitätserfordernissen. Zahnverlust und damit Kosten für Brücken und Implantate können hierdurch vermieden werden.

  • Implantate

     

    Wir verwenden Implantate der Firma Osstem.

    OSSTEM ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Dentalmedizin und setzt internationale Standards in der modernen Zahnheilkunde. OSSTEM stellte in den letzten Jahren viele Spezialisten im Bereich Forschung und Entwicklung ein und wird durch die enge Zusammenarbeit mit renommierten Universitätskliniken und durch Investitionen in neue und bestehende Produktlinien seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt konsolidieren. Dank modernster Einrichtungen, der weltweit höchsten Produktivitätsrate, innovativer Fertigungstechnologien und umfassender Qualitätskontrollen stellt OSSTEM erstklassige Produkte her, die in 60 Ländern der Welt vertrieben werden. Um sich international behaupten zu können gründete OSSTEM 13 Tochterfirmen, wie beispielsweise in den USA, Japan, China, Taiwan, Deutschland, Großbritannien, Australien, Indien und Russland. Diese tragen dazu bei, die Marktstellung zu behaupten und weiter auszubauen - zum Nutzen unserer Kunden und der besten Implantatversorgung ihrer Patienten.

     

    (Quelle: www.osstem.de)

  • Zahnersatz

    Das Dentallabor Al Dente, Idstein, erbringt hochwertige zahntechnische Leistungen für unsere Praxis.

     

    www.labor-aldente.de

Info

  • Karies und Küssen

    Die Übertragung von Karies beim Küssen

     

    In der Mundhöhle können regelmäßig bis zu 700 verschiedene Bakterienspezies identifiziert werden.

     

    Etwa 40 000 Mikroorganismen und 250 Bakterienarten wechseln die Mundhöhle bei einem französischen Kuss.

     

    Doch wie sieht es mit den oralen Haupterkrankungen Karies und Parodontitis aus?

     

    Untersuchungen haben gezeigt, dass bei bis zu 40 Prozent bestimmte Klone von Mutans- Streptokokken mit denen der Mutter übereinstimmten. Eine sogenannte Infektion von der Mutter zum Kind findet auch bei Laktobazillen statt.

     

    Klinische Studien konnten zeigen, dass eine hohe Keimbelastung von Mutans-Streptokokken in der Mundhöhle der Mutter mit dem Auftreten frühkindlicher Karies korreliert.

     

    Dennoch:

    Kinder brauchen körperliche Nähe zu den Eltern. Diese sollten sich wegen einer möglichen Übertragung von Kariesbakterien nicht davon abhalten lassen, ihre Kinder zu küssen.

     

    Eine gute Mundhygiene von Anfang an gewährleistet eine gute Mundgesundheit.

    Karies und Paradontitis haben viele Ursachen.

     

    Nicht nur das Vorhandensein der Bakterien ist maßgeblich, sondern verhaltensbedingte Faktoren wie Ernährung und Mundhygiene spielen eine große Rolle für den Ausbruch der Erkrankung.

  • Keilförmige Defekte

    Hierbei handelt es sich um Zahnschmelzverlust im Zahnhalsbereich. Wie der Name sagt, bilden diese Schäden eine keilförmige Mulde am Zahnhals.

     

    Treten solche Defekte im Zahnhalsbereich auf, wird der Effekt noch dadurch verstärkt, dass die Zähne im Zahnhalsbereich starken horizontalen Kräften ausgesetzt sind. Diese Biegebelastungen führen dazu, dass geschwächte Zahnsubstanz abplatzt.

     

    Verstärkt wird dann der Schaden durch horizontale Putzbewegungen und abrasive Zahnpasten.

     

    Erosionen und keilförmige Defekte finden wir bereits bei jungen Erwachsenen. Die Zahl nimmt mit steigendem Alter stark zu.

     

    Keilförmige Defekte können zur Entstehung einer Paradontitis beitragen.

     

    Damit wird nicht selten das Zahnpflegeverhalten negativ beeinflusst - wenn es beim Zähneputzen schmerzt, lässt der Putzeifer nach. Dies kann zu Karies und Gingivitis bis hin zu Parodontitis führen.

  • Alterskaries

    Die demoskopische Entwicklung zusammen mit der seit Jahrzehnten geübten zahnmedizinischen Prophylaxe sorgt dafür, dass es immer mehr ältere und alte Menschen gibt, die noch über eigene natürliche Zähne verfügen.

     

    Dabei kommt es zu physiologischen Rückgang des Zahnfleischs mit dem Resultat freiliegender Wurzeloberflächen, die im Zwischenzahnbereich sehr anfällig für kariöse Defekte sind.

     

    Diese ist bei der klinische Untersuchung schwer zu entdecken - hier ist die Röntgendiagnostik Mittel der Wahl. Insbesondere bei leichten Parodontaldefekten kann sich die Wurzelkaries auch unterhalb des Zahnfleischsaums ausbreiten - mit bloßem Auge ist das nicht ohne weiteres erkennbar. Nur die Bissflügelkaufnahme oder das OPG kann hier helfen.

     

    Auch bei der Wurzelkaries spielt die Fehlernährung eine Rolle - breiige, klebrige und vor allem süße Nahrung bzw. Getränke schaffen die Voraussetzung für die Ausbreitung der Karies.

     

    Therapie

    Die Therapie besteht in einer Beratung über die Zahnhygiene und Ernährung. Abhängig von der individuellen Situation kommt eine Rekonstruktion durch Kunststofffüllungen oder eine Überkronung in Betracht.

     

    Spezielle Prophylaxe

    Die Industrie hat auf die Problematik reagiert und bietet heute zahlreiche spezielle Prophylaxemittel an: spezielle Zahncremes, Gele, Spülungen und Liquids sowie auch spezielle Zahnbürsten werden angeboten.

     

    Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne über Sinn und Nutzen dieser Angebote.

  • Erosion

    Zahnschmelzerosionen und Zahnschmelzschäden

     

    Zahnschmelzschäden verschiedener Art gewinnen in der zahnärztlichen Praxis zunehmend an Bedeutung.

     

    Bislang stand bei der zahnmedizinischen Prophylaxe die Verhütung der Karies bzw. deren Eindämmung im Vordergrund.

    Daneben wird die Parodontitis, wenn auch (leider) in geringerem Maße, mit einbezogen.

     

    Auf keilförmige Defekte und Erosionen, beides Krankheitsbilder, die weder mit Karies noch mit Parodontitis zu tun haben, wurde das Augenmerk bislang in wesentlich geringerem Maße gerichtet.

     

    Bei jungen Erwachsenen beginnt das Problem Erosion sehr drängend zu werden.

     

    Bei Erwachsenen mittleren Alters sind es die keilförmigen Defekte.

     

    Bei älteren Erwachsenen und Senioren bildet die Alterskaries verbunden mit ausgeprägter Parodontitis einen Behandlungsschwerpunkt.

     

    Falsche Ernährungweisen sind die Hauptursache dieser Krankheitsbilder.

     

    Diagnose und Risikofaktor der Zahnerosion

     

    Erosionen zeichen sich durch aus, dass Zahnschmelz verloren geht- erste Anzeichen sind milchige Verätzungen, später gehen diese in flächige Verluste über.

     

    Besonders in den Frühstadien einer erosiven Zahndestruktion kann diese anhand des Erscheinungsbildes diagnostiziert werden.

     

    Typische Zeichen einer Zahnschmelzerosion sind:

    - Das Auftreten eines glatten, seidenglänzenden und manchmal matten Zahnschmelzes bei intaktem Zahnschmelz am Zahnfleischrand

    - Dellenbildung auf den Kauflächen

     

    Mit gesteigertem Konsum sauerer Nahrungsmittel und Getränke sowie zunehendem Alter verschlimmert sich die Erosion.

     

    Eine Schweizer Studie zeigt, dass mehr erosive Defekte bei Patienten auftraten, die vier oder mehr saure Speisen oder Getränke pro Tag konsumieren, eine geringe Pufferkapazität des Speichels aufweisen und Zahnbürsten mit harten Borsten benutzen.

     

    Bei einem Bewusstsein für die Gefahren aus der Nahrung, insbesondere aus den Getränken, kann man die richtigen Verhaltensweisen trainieren:

    - Trinken nicht über längere Zeiträume, sondern mit großen Abständen zur Regeneration

    - Möglichst Getränke mit enthaltenen Schutzfaktoren (Kalzium, Phosphate) bevorzugen

    - Nach dem Genuss säurehaltiger Lebensmittel mindestens 20 Minuten warten bis zum Zähneputzen (erweichtes Zahnmineral wird sonst zusätzlich weggeputzt)

    - Zahnpasten mit feinen Putzkörpern verwenden

    - Neben der Nährung sind weitere mögliche Ursachen

    - der stille Reflux (Magensäurerückfluss)

    - häufiges Erbrechen bzw. Bulimie

     

    Erosion und keilförmige Defekte haben im Prinzip die gleiche Entstehungsgeschichte

     

    Treten solche Defekte im Zahnhalsbereich auf, wird der Effekt noch dadurch verstärkt, dass die Zähne im Zahnhalsbereich starken horizontalen Kräften ausgesetzt sind. Diese Biegebelastungen führen dazu, dass geschwächte Zahnsubstanz abplatzt.

     

    Verstärkt wird dann der Schaden durch horizontale Putzbewegungen und abrasive Zahnpasten.

     

    Erosionen und keilförmige Defekte finden wir bereits bei jungen Erwachsenen. Die Zahl nimmt mit steigendem Alter stark zu.

     

    Keilförmige Defekte können zur Entstehung einer Paradontitis beitragen.

     

    Damit wird nicht selten das Zahnpflegeverhalten negativ beeinflusst - wenn es beim Zähneputzen schmerzt, lässt der Putzeifer nach. Dies kann zu Karies und Gingivitis bis hin zu Parodontitis führen.

  • Fissurenschutz

    Fissuren kindgerecht schützen

     

    Fissuren (Furchen/Vertiefungen in der Zahnoberfläche) erhöhen das Kariesrisiko.

    Sie sind schwierig zu reinigen. Bakterieller Plaque siedelt sich in ihnen an und vermehrt sich ungestört.

    Mit geeigneten Massnahmen kann man das Kariesrisiko Ihres Kindes jedoch erheblich reduzieren.

    Bereits während des Zahndurchbruchs lassen sich die gefährdeten Stellen durch einen chlorhexidinhaltigen Lack schützen.

    Sind die Backenzähne vollständig durchgebrochen, können sie bei Bedarf permanent versiegelt werden.

    Durchbrechende Backenzähne brauchen Schutz

    Während des Zahndurchbruchs sind die Backenzähne besonders kariesgefährdet.

    Zum einen ist der Zahnschmelz zu diesem Zeitpunkt noch relativ porös und nicht so widerstandsfähig.

    Darüberhinaus gestaltet sich die Zahnpflege schwierig, da die Oberflächen noch nicht frei zugänglich sind. Hinzu kommt, dass Kinder im Alter von 6-7 Jahren ihre Zähne noch nicht optimal selbst reinigen können. Dies gilt umso mehr für noch jüngere Kinder.

    Eine Fissurenversiegelung ist jedoch noch nicht angezeigt.

    Aber auch in dieser Phase gibt es Konzepte, zur Erhaltung der Gesundheit des Milchgebisses.

    Man kann gar nicht oft genug betonen, dass ein gesundes Milchgebiss eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit der bleibenden Zähne bildet.

    Schutzlack für die kritische Phase

    Während des kritischen Zeitraumes des Zahndurchbruchs kommt nach neueren Erkenntnissen die Applikation eines chlorhexidinhaltigen Schutzlackes in Betracht.

  • Zahnerosion

    Vorsicht Zahnerosion

     

    Viele Lebensmittel können die Zähne angreifen: Viele Obstsorten, Fruchtriegel, Fertiggerichte sowie Fruchtsäfte, Smoothies, Softtrinks und Sportgetränke enthalten Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen.

     

    Putzen Sie sich nicht direkt nach dem Genuss solcher Lebensmittel die Zähne, warten Sie lieber eine halbe Stunde.

     

    Weitere Faktoren, die eine Zahnerosion (Abnutzung) begünstigen, sind unbewusstes Zähneknirschen im Schlaf, häufiges Sodbrennen und ein verminderter Speichelfluss. Mit zunehmendem Schmelzabbau wird die Zahnoberfläche stumpf und verliert ihren Glanz. Schreitet die Erosion fort, reagieren die Nerven empfindlich.

     

    Um Zahnerosion zu vermeiden, sollten Sie Softdrinks und Fruchtsäfte in Maßen genießen und Süßigkeiten nur direkt nach einer Hauptspeise verzehren. Teilweise wird geraten, auch Obst nur direkt nach einer Mahlzeit zu genießen. Hier ist im Einzelfall abzuwägen, da gesunde Zwischenmahlzeiten ernährungswissenschaftlich wiederum empfehlenswert sind.

     

    Die regelmäßige Anwendung von flouridhaltigen Mundspüllösungen beugt einem Schmelzschwund vor. Sind die Zähne bereits schmerzempfindlich, helfen hoch konzentrierte Fluoridgele.

  • Zahnunfall

    Nach Zahnunfall besser zur Kontrolle

     

    Bei Stößen oder Verletzungen im Gesicht können sich Zähne lockern. Ist der Schmerz abgeklungen und wirkt das Gebiss noch heil, denken die Betroffenen schon bald nicht mehr an den Unfall. Doch auch wenn die Zähne weiterhin fest verwurzelt scheinen, sind später Probleme möglich - so kann zum Beispiel der Zahnnerv allmählich absterben. Deshalb rät die Deutsche Gesellschaft für Endodontie nach jedem Zahnunfall zur Kontrolle durch einen Zahnarzt. Selbst nach einer relativ geringen Krafteinwirkung könnten im Zahnbett Haltefasern gerissen sein. Auch eine Quetschung von Zellen ist möglich, die unter Umständen zum Absterben von Gewebe führt.

  • Fissurenversiegelung

    Fissurenversiegelung schützt vor Karies

     

    Die Kauflächen der bleibenden Backenzähne weisen zum Teil tiefe Grübchen auf. Diese so genannten Fissuren können Kinder oft nur schwer putzen - die Kariesbakterien siedeln sich dann verstärkt in diesen Stellen an.

    Die Fissurenversieglung ist eine vorbeugende zahnärztliche Maßnahme, um die besonders kariesgefährdeten Stellen zu schützen.

    Der Zahnschmelz wird zunächst gereinigt, dann mit einem Säuregel leicht angeraut und schließlich mit einem Kunststofflack versiegelt. Die Behandlung ist völlig schmerz frei. Sie sollte bald nach dem Durchbruch der Backenzähne erfolgen. Gesetzliche und private Krankenversicherungen zahlen bei Patienten zwischen 6 und 17 Jahren die Fissurenversieglung der ersten und zweiten bleibenden Backenzähne. Private Versicherungen zahlen ggfls. auch die Versiegelung weiterer Zähne.

  • Zahnseide

    Vor dem Putzen fädeln- oder besser danach?

     

    Allein mit der Zahnbürste ist es nicht möglich, rundum alle Beläge zu entfernen: rund 30 Prozent der Zahnoberflächen bleiben unerreicht.

    Wann Sie die Zahnseide anwenden, spielt also keine Rolle. Wichtig ist, dass Sie überhaupt die Zahnzwischenräume pflegen.

    Verwenden Sie einmal am Tag zusätzlich Zahnseide, oder - sofern dafür Platz ist- eine Zwischenraumbürste.

     

    Wenn Sie nach dem Putzen „fädeln" kann das Fluorid aus der Zahnpasta auf den bereits gereinigten Zwischenräumen besser wirken.

     

    Mit der Zahnseide kann demgegeüber nach dem Putzen (und vor dem Ausspülen) die Zahnpasta besser in den Zwischenräumen verteilt werden.

  • Piercing

    Piercing schadet den Zähnen

     

    Was „cool" aussieht ist noch lange nicht gesund, sondern gefährlicher Schmuck:

    Ringe und Stäbchen an Lippen oder Zunge bedrohen die Zahngesundheit.

    Studien belegten, dass Piercings nicht nur den Zahnschmelz schädigen, sondern häufig auch das Zahnfleisch schwinden lassen.

    Die Wissenschaftler untersuchten 80 junge Leute mit Oralschmuck (Durchschnittsalter 20 Jahre): Bei jedem Vierten war das Zahnfleisch bereits zurückgewichen, und bei jedem Siebten wiesen einzelne Zähne sogar schon Risse oder Brüche auf.

  • Zahnbürste

    Hart oder weich?

     

    Die ideale Zahnbürste für jeden gibt es nicht.

    Die Vor- und Nachteile jeder Zahnbürstenart sind im Einzelfall abzuwägen.

    Folgende Überlegungen können hierbei nach einer Studie der Universität Witten - Herdecke eine Hilfestellung bieten:

     

    Harte Bürsten:

    Vorteil: Bessere Reinigungskraft

    Nachteil: bei falscher Putztechnik oder empfindlichen Zahnhälsen schädlich.

     

    Weiche Bürsten:

    Vorteil: für Personen, die unter häufig unter Zahnfleischverletzungen oder Entzündungen leiden besser handhabbar

     

    Nachteil: geringere Reinigungswirkung.

     

    Ergebnis der Studie: Harte Zahnbürsten eignen sich für alle, die stärker zu bakteriellen Belägen neigen, aber keine Zahnfleischprobleme haben. Alle anderen greifen besser zu einer weichen Bürste - sollten dann aber besonders sorgfältig putzen.

  • Kiefergelenkprobleme

    Zähneknirschen und Rückenschmerzen

     

    Zwischen Mund- und Allgemeingesundheit besteht ein enger Zusammenhang. So kann etwa eine unbehandelte Parodontitis das Immunsystem schwächen. Chronische Rückenschmerzen oder ständiges Kopfweh können durch nächtliches Zähneknirschen oder durch die sogenannte „craniomandibuläre Dysfunktion" ausgelöst werden. Ein solches Krankheitsbild liegt vor, wenn Zähne und Zahnersatz nicht in der Balance sind. Symptome und Befunde im Funktionsgestörten craniomandibulären System, die in zahnärztlich/kieferorthopädischer Arbeit relevant sind (nach Lechner, Erlangen):

    Spannungskopfschmerzen,

    Zahnschmerzen nicht pulpitischer Entstehung,

    Zerstörung der zahnärztlichen Versorgung,

    zunächst unerklärbaren Zahnwanderungen,

    Abrasionszeichen an den Zähnen,

    Alveolarknochenschwund,

    Freiliegen von Zahnhälsen,

    Hypersensibilität an den Zähnen,

    gesprungene Zähne,

    Muskelhypertrophie vornehmlich im Bereich des Musculus masseter,

    myofazialer Schmerz,

    degenerative Erkrankungen im Gelenk (Kiefergelenkgeräusche)

    Schmerzen im Gelenk

Hier finden Sie nützliche Informationen rund um die Zahngesundheit. Kann sich zum Beispiel Karies durch Küssen übertragen? Gleich wissen Sie es.

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